Geschichte der Sense
ein virtuelles Museum
 
  Geschichte des
Müscheder Sophienhammers
 

Fast 100 Jahre lang hat die
Sensenherstellung unseren Ort und seine
Familien geprägt. Ein leichtes Dröhnen der
schweren Sensenhämmer lag über dem
Dorf; seit Jahrzehnten ist es verstummt.
Der Bedarf an Sensen ist zurückgegangen,
moderne Mähmaschinen haben den Mäher
und damit die Sense größtenteils ersetzt.
Durch die Fertigung moderner Produkte
konnte der Industriestandort erhalten
bleiben und sogar ausgebaut werden.

Der Sensenhammer gehörte so fest zum
Dorf wie Kirche und Schule. Doch
inzwischen erinnert in Müschede kaum
noch etwas an diese industrielle Tradition,
und nur noch wenige Zeitzeugen
beherrschen das Handwerk der
Sensenherstellung.

Der Müscheder Arbeitskreis für
Dorfentwicklung und Heimatpflege hat sich
daher in den letzten Jahren um die
Aufarbeitung des Themas "Sensenherstellung
und -nutzung" bemüht. Es wurden Gegenstände
zusammengetragen, Fotos gesammelt,
Arbeitsgänge beschrieben und
dokumentiert.

Diese Dokumentation zeigt die Ergebnisse der
bisherigen Arbeit.

 
Von der Hausense der Kelten zur heutigen Mähsense



  Sensenproduktion -
Werdegang
einer Sense
Wer beim Dengeln
schläft, wird beim
Mähen wach
 
  Sensenhandel
und die Sprache
der Hausierer

 
Gut gewetzt ist halb
gemäht - Wetzstein
und Schlocker
 
  Der Sensenschmied -
eine gute Sense
hält ein Leben lang

Symbolik der Sense -
Ist ein Schnitter,
der heißt Tod

 
   
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