Sensenmuseum «« 8 von 8 »» ADH Müschede

Schnitter Tod
 
 

Symbolik der Sense - Ist ein Schnitter, der heißt Tod

Der Sensenmann (auch Gevatter Tod oder Schnitter) ist eine aus dem Mittelalter stammende personifizierte Allegorie des Todes. In der bildenden Kunst und in der darstellenden Kunst wird der Sensenmann als menschliches Skelett mit breitkrempigem Hut dargestellt. Manchmal trägt er einen nahezu alles bedeckenden Umhang bzw. eine Kutte mit Kapuze, die entweder einen skelettierten Körper verbergen soll oder leer ist.

Er trägt ein Stundenglas (Sanduhr) und eine Sense oder ein Schwert. Mit der Sense mäht er einem Schnitter gleich seine „Ernte“ unter den Lebenden. Er beendet damit also das Leben. Das Stundenglas in der anderen Hand verdeutlicht die zeitliche Begrenzung alles Lebendigen. Literarische Darstellung findet er unter anderem in dem Volkslied "Es ist ein Schnitter der heißt Tod", in Grimms Märchen "Der Gevatter Tod" oder als "Boandlkramer" im Brandner Kaspar. Als Figur erscheint der "Sensenmann" in vielen Kinofilmen.
Quelle: Wikipedia


 
 
 
U.l.: In einem Messingoval sitzend, mit großen Flügeln, Chronos, Gott der Zeit. In der linken Hand hält er eine Sense, die auf einem Felsen aufliegt, daneben das Stundenglas. Mit der rechten schlägt er eine Glocke an. Zu seinen Füßen eine Eule und über allem steht ein Hahn. U.r.: Radierung. Ebenfalls eine Darstellung des Chronos mit Sense und Stundenglas. Neben ihm zwei Frauen, die eine mit einem Glöckchen, die andere mit einem Buch.

 
Chronos, Gott der Zeit Chronos, Gott der Zeit
 
Unten:
Im Zentrum des Bildes ist ein Zifferblatt dargestellt. Auf der Zwölf steht das Stundenglas. Im Ziffernblatt wird eine Geld zählende Frau von dem Sensenmann bedroht.  Am oberen Bildrand der Text: "Mache mit deinem Hauß eine Richtigkeit, dan du wirst sterben." Am unteren Bildrand der Text: "Dise Nacht wird man dein Seel fordern, und was du erhauset hast, wem wird es zukommen?"

 
Schnitter Sense Tod
 
Unten: beide Darstellungen sind entstanden während des I. Weltkrieges.
U.l.: Bischof Lupus von Sens läutet die Sturmglocke und warnt vor anrückenden Soldaten. Frauen und Kinder und alle die nicht kämpfen können, eilen zur Kirche. Am Weg sitzt der Sensenmann und dengelt (schärft) seine Sense. U.r.: In einem mörderischen Kampf streckt Christus die schützenden Arme aus. Neben ihm der Sensenmann als Reiter mit gezückter Sense.

 
Sturmgeläut, Bischof Lupus

Schnitter

 
Anfang | Sensenmuseum | Aktuelles | Startseite