Müschede, Ortsansicht, Hohlweg
Ortsansichten

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Die Trasse der heutigen B229 führte in früherer Zeit nicht durch das Röhrtal, sondern durch den Müscheder Hohlweg, "über den Berg", dem heutigen Naturschutzgebiet "Wicheler Heide", nach Hüsten. Als Folge dieses Wegeverlaufs entstanden zwei Siedlungsschwerpunkte: Das stark landwirtschaftlich geprägte Untermüschede, später auch Biche genannt und das Obermüschede mit der dörflichen Infrastrutur, der uralten St. Hubertuskapelle, der Schule und dem "nieversiegenden" Dorfbrunnen. Hier lag auch der sog. "Lindensort", die Hofstelle der Adelsfamilie von Muche mit dem Müscheder Freistuhl.

U.l., eines der wenigen in Müschede nahezu unverändert erhaltenen Backsteingebäude des Späthistorismus in Sichtmauerwerk. Es wurde nach einem Brand im Jahre 1906 errichtet. Ein Gestaltungselement der symmetrisch gegliederten Giebelwand ist das in dunkleren Ziegeln abgesetzte Giebeldreieck.