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ADH-Müschede


 
 

09.11.2014
 

Die Röhr in Müschede

Durch die Stauwirkung des Naturwehrs unterhalb
der Wepa wird ein Teil des Wassers über den Obergraben
in die Turbinen der Hüstener Mühle geleitet. Durch den
Untergraben fließt es zurück in den Mutterlauf der Röhr.

Die dort erzeugte elektrische Energie
reichte bis kurz nach
dem II. Weltkrieg aus, um den Ort Herdringen
mit Gleichstrom zu versorgen.


 
   
 

 
 
Mutterlauf der Röhr unterhalb des Wehrs

 
 
 

 
LEADER
( = Verbindungen zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft)   

ist ein Förderprogramm der Europäischen Union und des Landes Nordrhein-Westfalen


Das Programm bezieht sich auf sog. Leader-Regionen, die im Rahmen eines Wettbewerbs ermittelt und finanziell gefördert werden.

Zur Teilnahme an diesem Wettbewerb ist die Erstellung einer Entwicklungsstrategie erforderlich. Hierzu haben sich die Städte

Arnsberg, Balve, Neuenrade und Sundern

zu einer der insges. 24 Leader-Regionen verbunden und das Planungsbüro Stein+Schultz, Frankfurt mit der Erstellung einer gemeinsamen Entwicklungsstrategie beauftragt. Die Auswahlentscheidung soll im 1. Quartal 2015 erfolgen.


Die bisherigen Projekte dieser Leader-Region, die auch Müschede tangieren, sind wie folgt gegliedert:

Bekannt sein:
Sorpe-Landschaft als Identifikationsort für Bewohner und Besucher

Offen sein:
Offene Vereine - Jugendarbeit an Schulen durch freiwillige
Feuerwehr Sundern

Da sein:

Unser Dorftreff, unser Netzwerk! Z.B. Neuenrade-Altenaffeln: Idee der Kombination Grundschule + Generationenpunkt

Da sein:
Landarzt im Netzwerk - der Gesundheitscampus Balve als Rückgrat

Produktiv sein:
Holz als Baustoff für die Zukunft, Fachkräfteausbildung - Wald und Holz NRW, Neheim

Mobil sein:
Abwechslungsreiche Fahrradtrassen - Radwegeentwicklung, hier: die Strecke Hüsten-Müschede-Hachen-Sorpesee

Der Müscheder Arbeitskreis für Dorfentwicklung und Heimatpflege (ADH) hat ebenfalls einen Vorschlag eingereicht, der zu einem Leaderprojekt heranreifen könnte.

 
 

Anlässlich der Leader-Rundreise am 19. Oktober 2014 konnten sich zahlreiche Vertreter der Kommunen und Interessenten, unter ihnen auch Vertreter des Müscheder Arbeitskreises für Dorfentwicklung und Heimatpflege (ADH), über die bisher definierten Projekte informieren.
Foto: Henrik Schultz, Frankfurt

 
 
 
 

 
Das neue Müscheder Blatt
erscheint

im November

Die 46. Folge enthält die folgenden Beiträge:


Die jüngere Geschichte des Müscheder Voßhofes,
seiner früheren Eigentümer und Bewohner
...
Besuch bei der Lehrerin Sophie Hoffmann
in Sundern
,
von 1952 bis 1955 Lehrerin Müschede
...
Anton Hoffmann geboren in Müschede,
gefallen 1870 bei Verdun
...
Was die Müscheder vor 100 Jahren gerne aßen,
aus einem alten Müscheder Kochbuch 

...
Nachtrag zu dem letzten Müscheder Blatt, 45. Folge

 
  Adler Standard 6

Auf der Titelseite des letzten Müscheder Blattes ist ein Gruppenfoto mit sechs Soldaten des I. Weltkrieges abgebildet, von denen der Soldat Franz Magh uns bisher nicht näher bekannt war.

Dank seiner Enkelin, die ihren Großvater auf dem Foto erkannt hat, kennen wir nun seine Familie und auch sein berufliches Leben.

Franz Magh mit seiner Ehefrau, einem Neffen und dem neuen, stattlichen Personenwagen, Adler Standard 6.

 
 
 
 


Eine Radtour mit Erlebniswert -
von Müschede nach Haus Füchten

Ein günstiger, größtenteils ausgeschildeter Radweg führt von Müschede
über Herdringen, das Rumbecker Holz, durch die Unterführung am Berufsschulzentrum und über die Ruhrbrücke Neheim entlang der Ruhr
direkt nach Haus Füchten.
Fahrtdauer von Müschede bis Haus Füchten ca. 1 Stunde.



Das bereits 1298 erwähnte Herrenhaus Füchten mit den zahlreichen Wirtschaftsgebäuden liegt östlich der Ruhr nahe dem Ort Ense-Hünningen. Das jahrelang ungenutzte Herrenhaus wird inzwischen von der sympathischen Eigentümerfamilie bewohnt. mehr ...
 
  Haus Füchten  
 

Das beliebte R-Café auf dem Hochwasserdamm am Ruhr-Radweg in Neheim. Schon zum Frühstück ist das Außencafé bei gutem Wetter gut besucht.  
 
  R-Café in Neheim  
 


Blick vom Radweg: Einmündung der Möhne in die Ruhr.
 
  Mündung der Möhne in die Ruhr  
 

Ein seltenes Bild: Fliegenfischen in der Ruhr am Radweg in Neheim - ein Indiz für
gute Wasserqualität.
 
  Fliegenfischen in der Ruhr bei Neheim  
 
  Sinnesstationen an der Ruhr bei Neheim Am Radweg-Abschnitt entlang der Ruhr wird über die Renaturierungsziele des Ruhrbettes informiert:

Im Laufe der Zeit hatte sich die Ruhr durch menschliche Eingriffe bis zu 2 Meter in das Ruhr-Vorland eingegraben und war im Landschaftsbild kaum noch zu sehen. Heute erlauben an vielen Stellen flache Schotterufer den Menschen wieder direkt ans Wasser zu gelangen. Hierdurch wird die Identifikation der Arnsberger mit "ihrer Ruhr" gefördert und die Wertschätzung für Natur und Flusslandschaft erhöht ...

Mehrere "Sinnesstationen" am Ruhr-Ufer lenken den Blick der zahlreichen Spaziergänger und Radfahrer auf den Lebensraum Ruhr.
 
 
 
 


18.03.2014

Der Erste Weltkrieg, Mobilmachung vor 100 Jahren
Erinnerung an die Müscheder Kriegsopfer an der Front und in der
Heimat

Seit 27 Jahren sind die Müscheder Blätter fester Bestandteil im Leben des Dorfes. In der nunmehr 45. Folge nimmt der Arbeitskreis für Dorfentwicklung und Heimatpflege (ADH) den Ausbruch des Ersten Weltkrieges zum Anlass, der gefallenen Söhne unseres Heimatortes zu gedenken. Er greift dabei u.a. auf die Tagebuchaufzeichnungen von Lehrer Fritz Fabri zurück und auf die Bildersammlung von Vikar Bernhard Kaup. Dieser unterhielt über den "Boten der Heimat" Kontakt zu den Müscheder Frontsoldaten, legte über sie ein Album an, sammelte darin Fotos und Kartengrüße, die ihn von der Front erreichten. Seit dem letzten Krieg galt die Sammlung als verschollen. Inzwischen ist sie nach Müschede zurückgekommen.

Die aktuelle Ausgabe der Müscheder Blätter liegt ab Ende März wie üblich in den Müscheder Bäckerläden und Banken aus. mehr ...

Müscheder Soldaten im Ersten Weltkrieg, stehend v.l.: Franz Känzler, Franz Magh, Franz Schütte, sitzend: Hugo Reinecke, liegend v.l.: Eberhard Bause, Franz Sonntag

 
Original: OAM
  Müscheder Soldaten im Ersten Weltkrieg  
 
 
 


23.02.2014
Ein Blick in die romantische "Biche", den landwirtschaftlich geprägten Ortsteil Müschedes
Im Hintergrund der Iulbrigg = Eulenberg und der Kahlert

Foto: H. Michel, Müschede
 
  Müschede Blick in den romantischen Ortsteil Biche  
 
 
 


09.02.2014
Vor 50 Jahren: Abbruch der "Alten Kirche" in Müschede

Viel ist von der alten Müscheder St. Hubertuskapelle nicht geblieben. Einige recht wertvolle, handbestickte Altardecken, das neugotische Altarkreuz, zwei handbemalte Scheiben der Fensterverglasung mit Bleieinfassung, die von Lehrer  Fabri während der Abbrucharbeiten aus dem Bauschutt gerettet wurden. Dargestellt sind der hl. Josef und die Muttergottes. Das schmiedeeiserne Kreuz des Dachreiters wurde am Eingang zum Aufbahrungsraum in der St. Hubertuskirche angebracht. mehr ...

Am Hubertustag 1871 erfogte die feierliche Benedizierung, der von dem Diozesanbaumeister Arnold Güldenpfennig geplanten Kapelle. Doch schon bald reichte ihre Größe nicht mehr, so dass 1932 eine neue, die heutige St. Hubertuskirche, gebaut wurde. Die nun frei gewordene "Alte Kirche" diente in den Nachkriegsjahren u.a. zu Wohnzwecken und als Turnhalle.

Chorraum der neugotisch gestalteten Güldenpfennig-Kirche in Müschede.

 
  Original: Meinolf Franke, Müschede  
  Chorraum der Müscheder Güldenpfennig-Kirche  
  Müschede Alte Kirche Altardecke  
 

Müschede Güldenpfennig  Kirche

 
Güldenpfennig-Kirche Müschede  
Güldenpfennig-Kirche Müschede
  Die Abbrucharbeiten wurden der Firma Westhoff aus Niederense übertragen. Am 14.12.1964* verließ der letzte Bauschuttransporter das Grundstück. Aloys Westhoff erinnert sich heute noch gut an den Abriss der Kapelle, die viel Widerstand geleistet habe. Vor allem die Festigkeit der Stützpfeiler habe er bei der Kalkulation unterschätzt.

Hinter dem Grundstein befand sich in einer Flasche die Gründungsurkunde, die bereits im Jahr 1950 durch die St. Hubertusbruderschaft entnommen worden war. Man hatte sich näheren Aufschluss zum Gründungszeitpunkt der Bruderschaft erhofft, leider vergebens.

Im vergangenen Jahr interessierte sich das Freilichtmuseum Detmold für die Planungsunterlagen der Müscheder Güldenpfennig-Kirche, um diese im Sauerlanddorf des Freilichtmuseums nachbauen zu können. Leider blieb unsere Suche nach den Unterlagen erfolglos.

* Dorfchronik von Müschede, Jahresarbeit von Monika Köhle und Isolde Stelte (1966-1967)

 
 


Bilder, die der Himmel malt!
Müschede, 20. Dezember 2013
Links unten: die Silhouette der Müscheder St. Hubertus-Kirche
Foto: H. Michel, Müschede

Müschede Bilder die der Himmel malt
 
 
 


Erinnerungen an einen Winter

 
  Forstgut Reigern
Foto: D. Wältermann, Müschede
 
     
  Wegekreuz an der B229
Foto: D. Wältermann, Müschede
 
 

 
  Wehr mit Gleitschütz (Grundablass) im Mutterlauf der Röhr
Foto: D. Wältermann, Müschede
 
Müschede Schlacht in der Röhr
 

 
  Im Dienste des Wassers: Kläranlage Reigern, im Vordergrund die Röhr
Foto: H. Michel, Müschede
 
 

Reigern Kläranlage Reigern

 




16.01.2014
Arbeitsbesuch bei der Kommission für Mundart- und Namenforschung Westfalens in Münster
Dokumentation der plattdeutschen Müscheder Mundart

Zu einem weiteren Beratungsgespräch trafen sich Vertreter des Müscheder Arbeitskreises für Dorfentwicklung und Heimatpflege (ADH) mit Herrn Dr. Beckmann, Leiter des Mundartarchivs Sauerland und Herrn Dr. Damme, Kommission für Mundart- und Namenforschung Westfalens in Münster.

Im Zuge der Bearbeitung des ADH-Projektes, Dokumentation der plattdeutschen Müscheder Mundart, hatten sich zahlreiche Fragen angesammelt, über die mit den Vertretern der Fachbehörden gesprochen wurde. Die Dokumentation soll nun, nach einigen Verzögerungen, Ende dieses Jahres vorgelegt werden.
mehr ...

V.l.: Hubert Michel, Dr. Werner Beckmann, Bernd van de Sand, Dr. Robert Damme, Fritz Schulte, Josef Dahme, Josef Keilig.
 

 
Müschede ADH Kommission für Mundart und Namenforschung
 
 
 


22.12.2013
Arnsberg weltweit von Albert Hoffmann
Eine Buch-Neuerscheinung in der über den Namen Arnsberg, seine Bedeutungen und sein Vorkommen auf der ganzen Welt informiert wird.


Besuch in Arnsberg / Altmühltal

Albert Hoffmann aus Müschede (3.v.l.) überreicht in Arnsberg / Altmühltal die Grüße unserer Stadt Arnsberg / Westfalen zum 925-jährigen Stadtjubiläum.

 
  Müscheder besuchen das Altmühltal  
 

 

Besuch in Arnsberg-Podgórze, Polen
Teresa Mrozowski (s. Foto) wurde in Brestlitowsk geboren. Ihr Vater wurde dort vor ihren Augen, als sie 4 Jahre alt war, in den Kriegswirren erschossen. Die Familie siedelte dann nach Polen um. Teresa M. arbeitete alsdann 25 Jahre bei einem Fernsehsender in Zürich. Nun verbringt die Familie in Arnsberg-Podgórze ihren Lebensabend. Ryszard Mrozowski, ihr Ehemann, war Leiter der Bäckerinnung in Breslau. Bürgermeister Miroslaw Górecki hatte die Verbindung zu der Familie Mrozowski hergestellt, da beide der deutschen Sprache mächtig sind.

V.l.: Ryszard Mrozowski, Hubert Hoffmann, Müschede, Urbanski Wlodzimierz, Albert Hoffmann, Müschede und Teresa Mrozowski.

 

Müscheder besuchen Polen  
 
 


02.01.2014
Dorfwettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" 2014

Nach einem Beschluss des Müscheder Bezirksausschusses wird sich Müschede an dem Dorfwettbewerb in diesem Jahr nicht beteiligen, da sich auch die Müscheder Vereine gegen eine Beteiligung ausgesprochen hätten. Eine Begründung zu dieser Entscheidung wird nicht angegeben.

Die Aktivitäten des Müscheder Arbeitskreises für Dorfentwicklung und Heimatpflege (ADH) stehen im Einklang mit den bekannten Wettbewerbszielen. Die bisher realisierten Projekte werden in dem Müscheder Blatt Nr. 41/2011 (Auflage 400) ausführlich beschrieben.

Zuletzt beteiligte sich Müschede 2008 an dem Dorfwettbewerb der Stadt Arnsberg "Unser Dorf hat Zukunft". Trotz intensiver Vorbereitung und der Realisierung zahlreicher Projekte zur Attraktivitätssteigerung des Ortes, wurde Müschede lediglich mit "4" bewertet. Nach dieser als ungerecht empfundenen Entscheidung hat sich Müschede an dem Wettbewerb nicht mehr beteiligt.


Vor 35 Jahren: Müschede beteiligte sich an dem Kreiswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden"

 
Müschede Kreiswettbewerb 1978 Bei 155 Teilnehmern belegte Müschede den 23. Platz.

"Als Anerkennung für die erbrachte Leistung erhält die Ortschaft Müschede ein Geldgeschenk in Höhe von 250,00 DM. Der Betrag ist für die weitere Verschönerung des Dorfes zu verwenden."

Aus der Begründung: "Das Ortsbild von Müschede wirkt trotz der vorhandenen Industriebetriebe sehr ansprechend. Der Ort ist baulich abgerundet, die Durchgrünung akzeptabel. Im Bereich der neuen Siedlung ist die Eingrünung sehr gut gelungen; die Vor- und Wirtschaftsgärten sind hervorragend gepflegt.

Im Ort befinden sich konzentrierte Gemeinschaftseinrichtungen, die sich durchweg in einem guten
 
 

Pflegezustand befinden. Die Erhaltung und Pflege der für den Ortscharakter bedeutsamen Bausubstanz ist überwiegend ohne Mängel. Ein besonders gutes Beispiel ist der gepflegte Bauernhof Schulte-Weber.

Die Kommission empfiehlt, den Friedhof mit standortgerechten Bäumen (Laubhölzern) noch besser einzugrünen."

Meschede, im Dezember 1978

Füllgräbe, Landrat                                      Dr. Müllmann, Oberkreisdirektor

 
 
 
21.01.2014
Erinnerungen an den Ordensmann, Bruder Rudolf Hoffmann

Geboren wurde Rudolf Hoffmann am 23. Januar 1864 in Müschede - also vor 150 Jahren. Man taufte ihn auf den Namen Ferndinand. In seinem späteren Klosterleben nahm er den Namen Rudolf an. mehr ...

 
 

Müscheder Ordensmann Rudolf Hoffmann

Während der Nazizeit geriet er in Bedrängnis und hatte viel Leid zu ertragen. Vor allem aus diesem Grund, verdient sein Geburtstag besonders erwähnt zu werden.

Aufgrund der hohen Ämter, die er im Orden der "Barmherzigen Brüder" bekleidete, kam es zu schwerwiegenden Konflikten mit dem Naziregime. Am 17. April 1935 wurde er verhaftet und zu 5 Jahren Zuchthaus verurteilt. Während der Haft erlitt er einen Schlaganfall und wurde am 12. Mai 1938 wegen Haftunfähigkeit entlassen. Die Haftzeit verbrachte er in den Zuchthäusern Berlin-Brandenburg und Rheinbach. Wiederholte Gnadengesuche seines Ordens und seiner Familie blieben ohne Erfolg. Er starb am 25. Juli 1938 und wurde auf dem Hauptfriedhof in Trier zur letzten Ruhe gebettet.

 
 
 
02.02.2014

Erinnerungen an Bruder Hubert Frese in Papua Neu-Guinea

Am 27. Januar starb in Kundiawa, Papua-Neu-Guinea, Bruder Hubert Frese. Geboren wurde er am 06. November 1929 in Titmaringhausen im Sauerland.

Die letzten Wochen verbrachte er im Krankenhaus in Kundiawa, Provinz Chimbu, umsorgt von seinen Mitbrüdern und seinem Großneffen Samuel Frese, sozusagen als Vertreter seiner Familie in der fernen Heimat, mit der er immer sehr verbunden blieb. In Müschede war Bruder Hubert Frese kein Unbekannter, verbrachte er doch einen Teil seiner Heimaturlaube bei seiner Müscheder Verwandtschaft, seiner Schwester Maria, seinem Bruder Karl und den Familien Hoffmann und Stücker.

Am 29. Januar wurde er auf dem Friedhof in Migende, Provinz Chimbu, von seinen Mitbrüdern zu Grabe getragen.                                            Rollover-Bild
 
 


 
 


Am 8. September 1954 begann er mit 17 gleichgesinnten jungen Männern das Noviziat in St. Augustin bei den Steyler Missionaren. Am 8. September 1956 legte er die ersten Gelübde ab. Sein Wunsch war es, auf Flores Indonesien, eine Landwirtschaft aufzubauen. Als sein Visum abgelehnt wurde, nahm er die Bestimmung für das Vikariat Goroka an. Dort brauchte man einen Fachmann für die Farm auf der Insel Karkar. Auf der Plantage der Mission mit 22.000 Kokospalmen und 75.000 Kakaobäume, die von 60 Arbeitern bewirtschaftet wurde, fand er ein breites Betätigungsfeld. Hier konnte Br. Hubert Frese sein ganzes Können unter Beweis stellen.

 
 


Eine besinnliche Weihnachtszeit und
alles Gute im neuen Jahr
wünscht der ADH

Müschede Weihnachten

Geburt Christi / Anbetung der hl. drei Könige.

Lithografie, koloriert mit Tinselmontierungen,
E. G. May in Frankfurt a. M., um 1865.
Die Bilderwelt des 19. Jahrhunderts.  mehr ...



 

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